Häufige Fragen

Zu Kaugummiasphalt®

Wie wird der Verbrauch von Kaugummiasphalt® berechnet?

Der Verbrauch von Kaugummiasphalt® berechnet sich wie folgt: Fläche mal Höhe (also das Volumen) mal Dichte. Die Dichte im verdichteten Zustand liegt bei Asphalt bei ca. 2,4. Dieser Wert kann schwanken – allerdings nur gering.

Wie schnell sind neue Flächen mit Kaugummiasphalt® wieder voll belastbar?

Kaugummiasphalt® ist sofort nach Einbau voll belastbar und soll sofort befahren werden. Die Geschwindigkeit der Aushärtung hängt auch von der zu erwartenden Verkehrslast ab.

Bei welchen Wetter ist Kaugummiasphalt® einsetzbar?

Kaugummiasphalt® ist bei jedem Wetter einbaubar; von -10°C bis +45°C. Auch bei Regenwetter und Schnee. Achten Sie darauf stehendes Wasser zu entfernen und die Reparaturstelle zu säubern.

Wie ergiebig ist Kaugummiasphalt®?

Ein 25kg Sack Kaugummiasphalt® reicht für eine Fläche von 50 x 50 cm bei 4 cm Schichtdicke.

Warum muss die Fläche verdichtet werden?

Kaugummiasphalt® muss verdichtet werden, damit der Prozess der Aushärtung beginnen kann. Die Verdichtung kann mittels einer Walze, einer Rüttelplatte oder einem Handstampfer erfolgen. Die endgültige Festigkeit wird mit dem Verkehr erreicht.

Was ist bei der Lagerung von Kaugummiasphalt® zu beachten?

Kaugummiasphalt® braucht keinen besonderen Schutz. Wie für alle Baustoffe empfiehlt sich jedoch die frostfreie Lagerung für das beste Verarbeitungserlebnis.

Wie lange ist Kaugummiasphalt® haltbar?

Kaugummiasphalt® ist ab der Herstellung mindestens 2 Jahren lagerfähig; auch in einem offenen Sack oder Eimer.

Wie stark kann bzw. muss Kaugummiasphalt® eingebaut werden?

Kaugummiasphalt® muss mindestens in einer Schichtdicke von 20mm aufgetragen werden. Sollten Sie Kaugummiasphalt ® tiefer einbauen, ist dieser aller 40mm lagenweise zu verdichten. Dies ist wichtig um nachträgliche Setzungserscheinungen zu minimieren.

Kann Kaugummiasphalt® starken punktuellen Lasten und starken Drehbewegungen ausgesetzt werden?

Starke Punktlasten und Drehbewegungen können den Kaugummiasphalt® nach Einbau angreifen. Hier kann eine maschinelle Verdichtung (z.B. Rüttelplatte oder Vibrowalze) und eine Abstreuen der Einbaustelle mit Brechsand 0/2mm helfen. Es ist zwingend erforderlich auf einen tragfähigen Untergrund zu achten.

Müssen die Ränder des Schlagloches bzw. der Fläche abgedichtet werden, um Kaugummiasphalt® einzubauen?

Nein. Das Additiv, das in Kaugummiasphalt® zugemischt wurde verschwindet nach und nach. In dieser Zwischenzeit „greift“ das Additiv des Asphalts rings herum an und so entsteht eine wasserdichte Fuge. Kaugummiasphalt® „verschmelzt“ sich mit dem Altasphalt. Auf Betonflächen verteilt sich das Bindemittel des Kaugummiasphalt® in den Mikrorissen des Betons und verankert sich so dauerhaft.

Was tun wenn der Kaugummiasphalt® nicht hart wird?

Dies kann vor allem im Sommer passieren, kurz nach dem Einbau. Sie können hier nachverdichten oder noch besser bei starker Hitze zusätzlich eine Schicht Brechsand 0/2 mm auftragen. Das hilft die Oberfläche zu stabilisieren. Im Allgemeinen bleibt Kaugummiasphalt® dauerelastisch und standfest; dies ist bewusst so gewollt, damit Kaugummiasphalt® sich an den Untergrund und dessen Bewegung anpassen kann. Ansonsten würde eine starre Schicht schnell Risse bekommen und Wasser eindringen.

Was ist der Unterschied zwischen Kaltasphalt und Heißasphalt?

Heißasphalt wird heiß eingebaut und erfordert wesentlich mehr Technik und Vorbereitung als Kaltasphalt. Heißasphalt wird nach dem Auskühlen sehr hart (starr) und es besteht die Gefahr, dass die Fläche unter Belastung Risse bekommt. Kaugummiasphalt® wird kalt eingebaut, mit minimaler Technik und ist SOFORT wieder befahrbar. Wie ein Kaugummi, bleibt Kaugummiasphalt® dauerhaft flexibel und verhindert damit Rissbildung. So bleibt die Fläche dauerhaft wasserdicht und dem Umfeld angepasst.

Wo kann Kaugummiasphalt® eingebaut werden?

Kaugummiasphalt® ist geeignet für die Reparatur von Schäden in Asphalt und Betonflächen, sowie für Deckenschlussarbeiten rund um Schachtabdeckungen und Straßeneinbauteilen. Kaugummiasphalt® kann sowohl auf Autobahnen und Bundes-/Landstraßen sowie kommunalen Straßen bis hin zu land- und forstwirtschaftlichen Wegen eingesetzt werden.

 

Zu Sächsische Wegedecken®

Können Sächsische Wegedecken® auch im Winter als Splitt verwendet werden?

Sächsische Wegedecken® können nur als wassergebunde Decken verwendet werden. Sie sind nicht als normaler Splitt, zum Beispiel für den Winterdienst, geeignet.

Sind Sächsische Wegedecken® für Rollstühle, Rollatoren und Fahrräder geeignet?

Sächsische Wegedecken® sind für Belastungen durch Rollstühle, Rollatoren, Fahrrädern etc. ausgelegt. Außerdem sind Sie leicht befahrbar und wenig anfällig für die Bildung von Spurrinnen.

Enthält Sächsische Wegedecken® Lehm- oder Recyclinganteile?

Lehm oder recycelte Materialien sind nicht Bestandteil von Sächsische Wegedecken®.

Wie schnell sind neue Flächen mit Sächsische Wegedecken® wieder voll belastbar?

Die Sächsische Wegedecken® sollten zwei Wechsel von Nass auf Trocken durchlaufen, bevor sie voll belastbar sind; dies gilt vor allem für Flächen, die befahren werden sollen; für Fußwege sind sie sofort nach Einbau begehbar, jedoch nicht voll belastbar.

Bei welchen Wetter ist Sächsische Wegedecken® einsetzbar?

Die Sächsische Wegedecken® sind bei fast jedem Wetter einbaubar; lediglich im Winter ist ein Einbau nicht zu empfehlen. Auch bei starkem Regen sollte nicht eingebaut werden.

Wie ergiebig ist Sächsische Wegdecken®?

Sie benötigen in aller Regel 100kg pro 1m² an Sächsische Wegedecken®.

Warum muss die Fläche verdichtet werden?

Die Sächsische Wegedecken® muss STATISCH verdichtet werden; das heißt OHNE Vibration. Am besten mit einer Walze, auch einer Gartenwalze. Die Verdichtung ist wichtig, damit die Decke standfest wird.

Was ist bei der Lagerung von Sächsische Wegedecken® zu beachten?

Die Wegedecke sollte, wenn sie nicht in einem Sack verpackt ist, geschützt vor Regen gelagert werden, damit sie nicht weggespült wird. Wie für alle Baustoffe empfiehlt sich die frostfreie Lagerung für das beste Verarbeitungserlebnis.

Wie lange sind Sächsische Wegedecken® haltbar?

Die Sächsischen Wegedecken® sind unbegrenzt lagerfähig, da Sie überhaupt keine Zusatzmittel beinhalten.

Wie stark muss Sächsische Wegedecken® eingebaut werden?

Die Sächsische Wegedecken® muss mit mindestens 3cm Schichtdicke eingebaut werden, wir empfehlen jedoch eine Schichtdicke von 4cm. Die Schichtdicke ist nach der Verdichtung angegeben. Tragen Sie daher 5cm Sächsische Wegedecke® auf, damit Sie 4cm nach der Verdichtung erreichen.

Mit welcher maximalen Neigung können Sächsische Wegedecken® eingebaut werden?

Die Vorschriften schreiben ein maximales Gefälle von 6% vor. Darüber hinaus sollte eine seitliche „Entwässerung“ vorgesehen werden. Zum Beispiel mit einem Dachprofil. Eine Querrinne ist auch eine sinnvolle Lösung. Wichtig ist, dass bei starkem Regen, das Wasser nicht zu schnell auf einem zu langen Weg fließen muss.

Was bedeutet „Selbstregeneration“ bei Sächsische Wegedecken®?

Bei kleinen Beschädigungen kann sich die Decke mit dem nächsten Regen selbst „reparieren“. Die Fläche wird wieder plan und nach dem Trocknen wieder hart. Sie können auch nachhelfen, indem Sie die Fläche selbst wieder plan machen, bewässern und wieder verdichten oder andrücken.

Welche Rolle spielt das Verhältnis zwischen Sand und Splitt?

Das Verhältnis ist wesentlich für die Qualität unseren Produkten.

Was ist eine Schottertragschicht?

Die Schottertragschicht ist im Strassenbau die oberste Schicht aus Mineralgemisch, Sie trägt die darüber liegende Fahrbahn. Diese ist im privaten Bereich meistens entbehrlich.

Was ist eine Frostschutzschicht?

Die Frostschutzschicht hat eine ähnlich Funktion wie die Schottertragschicht und ist unentbehrlich für Wege, Straßen, Parkplätze usw. Sie garantiert die Frostsicherheit der gesamten Struktur und verhindert somit spätere Schäden.

Welche Körnung ist wofür geeignet?

Es gibt die Sächsischen Wegedecken® in der Farbe Gelb auch in der Körnung 0/8 mm. Diese Art der Wegedecke, genannt „Parkweg“, ist vor allem für große und befahrene Flächen (z.B. Parks, Schlossgärten, Alleen, …) geeignet.